Unsere Geschichte

Aus einer Idee wurde die Monte.

Die Anfänge unserer Schule erzählen von Menschen, die Verantwortung übernommen, gemeinsam Räume geschaffen und trotz vieler Hindernisse weitergemacht haben.

Kinder der ersten jahrgangsgemischten Klasse im Herbst 2001 vor dem Schulgebäude
Die erste jahrgangsgemischte Klasse im Herbst 2001

Die Anfänge

Eine Schule entsteht nicht allein durch einen Plan.

Im Herbst 1999 trafen sich Martina Kamperhoff, Dagmar Neubronner und Tina Stümpfig in Aach bei Oberstaufen. Nach gemeinsamen Hospitationen an der Aktiven Schule in Kempten stand ihr Entschluss fest: Sie wollten für ihre Kinder eine freie Schule nach Maria Montessori gründen.

Im Jahr 2000 gründeten sie gemeinsam mit weiteren Mitstreiter:innen den Monte e.V. Was folgte, war keine geradlinige Gründung: Familien entwickelten ein pädagogisches Konzept, gewannen Menschen auf deutscher und österreichischer Seite, suchten Räume und Pädagog:innen, übernahmen Bürgschaften und verhandelten mit Behörden.

2001–2026

Was aus dem Anfang gewachsen ist.

Aus einer ersten Klasse wird Schritt für Schritt eine Gemeinschaft, die Kinder vom Kindergartenalter bis zum Abschluss begleitet.

2001

17 Stunden vor Schulbeginn kommt das Ja.

Im Kinderheim Kalzhofen sind Räume und eine Lehrerin gefunden. Doch drei Tage vor der geplanten Eröffnung fehlt noch die Genehmigung, während Familien den Klassenraum umbauen. 17 Stunden vor dem Start kommt die vorläufige Erlaubnis; am 11. September beginnt die erste Klasse.

2002–2005

Der Weg wächst bis zur 10. Klasse.

Im September 2002 kommt eine zweite Primaria hinzu. 2003 startet die erste Sekundaria, 2004 die zweite. Mit der Genehmigung des M-Zugs im Jahr 2005 kann die Schule ihren Bildungsweg bis zur 10. Klasse weiterentwickeln.

2008–2009

Die ersten Jugendlichen machen ihren Abschluss.

Im Juli 2008 bestehen die ersten Schülerinnen und Schüler den Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Ein Jahr später folgt der erste Mittlere Bildungsabschluss.

2013

Die offene Ganztagsschule startet.

Im September beginnt die offene Ganztagsschule. Neben den Klassen wächst damit auch der gemeinsame Alltag an der Monte.

2015

Der Kindergarten kommt hinzu.

Mit der Eröffnung des Montessori-Kindergartens beginnt der gemeinsame Weg nun schon vor der Schulzeit. Kindergarten und Schule wachsen zu einer Monte vom Kindergartenalter bis zur 10. Klasse zusammen.

2018

Die Organisation wächst mit.

Im April bekommt der Verein einen Geschäftsleiter. In dieser Rolle werden organisatorische Aufgaben gebündelt, die in den Anfangsjahren auf viele Schultern verteilt waren.

2026

Mehr Raum für Entwicklung.

Mit dem neuen Stockwerk zieht die Tertia ins Schulhaus. Zugleich entsteht in Primaria, Sekundaria und Kindergarten mehr Platz für konzentriertes und differenziertes Lernen – für inzwischen 25 Kindergartenkinder und 127 Schülerinnen und Schüler.

Von vielen getragen

Gemeinschaft war von Anfang an praktische Arbeit.

Die Schule konnte beginnen und wachsen, weil Eltern, Pädagog:innen und Unterstützer:innen gemeinsam Verantwortung übernommen haben.

Sie renovierten Räume, organisierten Material und Finanzierung und teilten in den ersten Jahren selbst Verwaltung, Telefondienst, Reinigung und pädagogische Unterstützung untereinander auf. Diese Anfangsjahre erklären, warum Verein, Mitwirkung und persönliche Verantwortung bis heute zur Identität der Monte gehören.

Kinder und Erwachsene in einem Klassenraum der jungen Montessori-Schule
Gemeinsames Lernen in den Anfangsjahren
Ein Mitglied der Monte-Gemeinschaft bei Umbauarbeiten in den Anfangsjahren
Umbauarbeiten für neue Lernräume

Bis heute

Der gemeinsame Weg geht weiter.

Heute bilden Kindergarten und Schule eine gemeinsame Monte vom Kindergartenalter bis zur 10. Klasse.

Vieles hat sich seit den Anfangsjahren weiterentwickelt. Geblieben ist der Anspruch, eine Umgebung zu schaffen, in der Kinder eigenständig ihren Weg gehen können – getragen von Menschen, die Verantwortung nicht nur benennen, sondern übernehmen.

Gemeinschaft

Die Monte wird gemeinsam getragen.

Eltern, Pädagog:innen, Kinder, Leitung, Verwaltung und Vorstand übernehmen unterschiedliche Aufgaben – und gestalten die Monte miteinander weiter.